(Eine Abhandlung über die Künste der Alchimie, die Verwandtschaft der Elemente und die Muster des Stofflichen)
Vorwort: Die Physik offenbart die Gesetze der Bewegung, die Mathematik ihre Sprache. Doch die Chemie ist die Kunst des Wesens und der Verwandlung. Sie lehrt uns, warum Wasser nass und Feuer heiß ist, warum Eisen rostet und Gold ewig scheint. Sie ist das Wissen, das jeden Trankbrauer und jeden Magier, der die Materie selbst formen will, zu einem Meister seines Faches macht.
Teil I: Die Sprache der Stoffe
Teil II: Der Bau aller Dinge (Die Atomlehre für Chemiker)
Teil III: Der Große Stammbaum der Elemente (Der Periodentisch als Weltenspirale oder Rad)
Bezug zur Zauberei: Ein Transmutationsmagier muss den "Großen Stammbaum" auswendig kennen. Die Verwandlung von Blei in Gold ist nicht einfach eine Umordnung von "Körnchen", sondern eine tiefgreifende Änderung der Schichtenanzahl der Hüllenläufe. Dennoch ist es viel billiger als das man Gold aus dem nichts erschafft, da man keine Materie erschaffen muss, sondern es nur verändert.
Teil IV: Die Kunst des Teilens und Gemeinsamens (Chemische Bindungen)
Bezug zur Zauberei: Die Stärke dieser "Bande" bestimmt die Härte und den Schmelzpunkt von Materialien. Ein Magier, der einen "unzerbrechlichen Schild" erschaffen will, muss nicht nur das Volumen, sondern auch die Bindungsenergie mit Zauberkraft überwinden und neu verweben. Das
Erhaltend-Attribut auf einem metallischen Gegenstand könnte bedeuten, dass der Zauber diese Metallbindung künstlich stabilisiert und so Rost und Verschleiß verhindert.
Teil V: Die Benennung der Verbindungen
Teil VI: Die Sprache der Verwandlung (Chemische Reaktionen)
Teil VII: Die Triebkraft der Verwandlungen
Teil VIII: Die Geschwindigkeit der Verwandlung
Bezug zur Zauberei: Ein "Katalysator" in der Magie könnte ein Zauberkreis oder ein magischer Fokus (wie ein Stab aus einem speziellen Material) sein, der die für eine Transmutation nötige Zauberkraft senkt, indem er den Vorgang "geschickter" macht, ohne sich selbst zu verbrauchen.
Teil IX: Die Chemie des Lebens
Bezug zur Zauberei: Dies ist das Herzstück der Heilmagie. Ein Heiler muss die "Grundstoffe des Fleisches" verstehen, um eine Wunde nicht nur zu schließen, sondern auch das zerstörte Gewebe neu aufzubauen. Ein falscher Heilzauber könnte ungewollt Fettzellen anstelle von Muskelgewebe erschaffen. Dies ist auch das Wissen der Trankbrauer, die die "Gärung" und die Wirkung von Kräuterextrakten magisch verstärken oder verändern können.
Schlusswort: Wer die Stoffe beherrschen will, muss erst ihr Wesen verstehen. Der größte Alchimist ist nicht der, der Gold macht, sondern der, der das Muster in allem Stofflichen erkennt und, im Einklang mit den Gesetzen der Kraft, als Mit-Schöpfer wirkt.